Aussergewöhnliche Visitenkarten
Wenn man vor der Aufgabe steht eine Visitenkarte zu gestalten, die aus der Masse heraussticht, um so eine emotionale Reaktion seines Gegenübers zu erreichen, wird man schnell feststellen das es hier kein Patentrezept gibt. Obwohl sich heutzutage jeder selbst am heimischen PC recht schnell seine eigene Visitenkarten gestalten kann, ist es dennoch schwerer geworden ein ansprechendes Desgin zu entwickeln. Die Visitenkarte fungiert heute nicht mehr nur ausschliesslich zum Überreichen der Kontaktdaten, sondern auch als Ausdruck der persönlichen Philosophie, oder der Firmenphilosophie.
Wichtig ist hierbei, daß auch wirklich der Eindruck transportiert wird, wie er gewollt ist. Dies ist nicht immer der Fall. Ebenso sollte man beim Design darauf achten nicht der Effekthascherei zu verfallen. Weniger ist manchmal mehr. Es gibt ein amerikanisches Sprichwort das besagt "You never get a second chance to make a first impression" und dies ist auch ein Grund für gutes Visitenkarten-Design. Denn wie es die Amerikaner sagen "gibt es keine zweite Chance einen ersten Eindruck zu machen".
Im Folgenden möchten wir nun einige der Besten Visitenkarten aufzeigen die sich im Laufe der Zeit als Inspirationsvorlagen bei uns angesammelt haben.

Ein recht plakative Karte. Das Besondere hieran ist die Tatsache das diese Karte im Siebdruckverfahren bedruckt worden ist. Schwarz durchgefärbter Karton mit Siebdruckweiss bedruckt.
Die Visitenkarte eines Scheidungsanwalts. Gestaltet von der Agentur John St. aus Toronto. Eine sehr gelungene Assoziation zum Thema Scheidung. Hier kann man die Scheidung gleich üben…

Vortäuschen falscher Tatsachen. Bei dieser Karte bekommen sie ihre tägliche Ration Vitamin B gleich mit.

Eine weitere aufwendig gestaltete Vistenkarte ist jene der Agentur PROMPTT in San Francisco, Kalifornien, USA. Weniger aufwenig ist die Webseite der Agentur, welche aber auf jeden Fall einen Blick wert ist. Aber vielleicht solte man sich lieber den Quellcode anschauen. Dann sieht man wenigstens was. Dies kann man von der Seite an sich, nicht sagen.

Hier ein Beispiel für eine einfach aber doch sehr effektvolle Visitenkarte von Jim Peckitt. Er stellt handgemachte Möbel her.

Oder dekorieren sie doch ihre Visitenkarte mit ein wenig Scharffell. Vorausgesetzt sie haben etwas damit zu tun…

Eine Visitenkarte als kleines Booklet. Mit Effektlack auf schwarzem Hintergrund. Designed von UNREAL aus London, England.

Die Karte eines Möbelherstellers gestaltet von der Agentur aloof, East Sussex, England. Die Karte wurde im Letterpressverfahren (Hochdruck, Buchdruck) ohne Farben hergestellt nur mit dem Druck der Letter in einen Karton mit hohem Volumen.

Die Karte von Francomedia aus Calgary, Alberta, Canada ist aus durchsichtigem Plastik. Nach einiger Diskussion im engen Kreise, würden wir sagen das diese Karte im Siebdruck im Konterverfahren bedruckt wurde. Hier lassen wir uns aber auch gerne eines besseren belehren. Was allerdings feststeht ist, daß es für diese Karte den Platinum Hermes Award für das Design und Konzept gab. Ein sehr interessanter Teil der Webseite von Francomedia ist der Verweis von Designblogs und anderen Webseiten die über diese Visitenkarte berichten.

Eine Karte mit Goldschnitt von einem uns unbekannten Designer. Wahrscheinlich aus einer Agentur im Großraum Chigago USA.

Wieder eine Karte von Stefan Sagmeister, aber dieses Mal in eigener Sache. Der Inhaber der Agentur Sagmeister Inc. in New York hat für seine eigenen Karten etwas ganz besonderes kreiert.


Eine Beispiel für eine sehr kreative Visitenkarte einer Künstlerin aus New York. Gestaltet wurde dieses Werk von der Agentur Sagmeister Inc. aus New York, USA.

Wieder eine Visitenkarte eines Zahnarztes. Leider ist uns auch bei dieser Karte der Designer unbekannt. Die Idee mit dem Zahnabdruck ist natürlich sehr naheliegend, trotzdem muß man erst mal darauf kommen. In einer Lowbudget-Lösung kann man sich die Karten auch selbst machen. Aber man bedenke das Karton sehr scharfe Kanten hat, welche einem schnell ein breiteres Grinsen verschaffen könnte…

Eine wunderbare Karte von Laura Camillen. Eine hochgeprägte Karte mit klassischem Prägestempel realisiert. Bei der Recherche zu dieser Karte stießen wir bei Flickr auf diese Karte mit einem Eintrag von Laura, die diese Karte entworfen hat. Hier noch der Originaleintrag aus Flickr: Wow, this is my business card!!! How did you get hold of it? My partner and I designed it together and have been so thrilled by everyone’s response to it – I love it too. If your interested in checking out the rest of the identity let me know, happy to share.
So pleased you like it and have loved looking at some of the other imagery you’ve got up! x laura

Die Diesel Design Visitenkarte kommt als kleines Komplettpacket daher und gibt Auskunft über verschiedene Bereiche der Firma die ihren Sitz in Mill Valley, Californien, USA hat. Realisiert im Offset-Druck mit Registerstanzung und abgerundeten Ecken. Verpackt in einem kleinen Schuber.

Die Karte eines Zahnarztes. Leider ist uns die Agentur oder der Designer der dies Karte gestaltet hat, nicht bekannt. Nichts destotrotz wird diese Karte Mr. Arcand eine Menge Kunden beschert haben. Wobei, wehr geht schon gern zum Zahnarzt auch wenn man die Zahnseide gleich mit der Visitenkarte erhält?

Eine aufwändige Visitenkarte der Firma Pomegranit aus San Francisco, Kalifornien, USA, die in mehreren Arbeitsschritten hergestellt wurde. Eine art Banderole wurde im Offsetdruck gedruckt, perforiert und anschliessend getrennt. Die Karte selbst wurde im Letterpressverfahren (Hoch-/ Buchdruck) gedruckt. Die Banderole wurde in Handarbeit um die Karte geklebt. Sehr schöne Materialauswahl und sehr ansprechende Gestaltung.

Visitenkarte von bepositive aus Chicago, Illinois, USA.

Eine Karte aus dem Hause ONE LUCKY GUITAR aus Fort Wayne, Indiana, USA, für den Klamottenladen Matilda Jane.

Eine Visitenkarte die man fast als Hochdruckklischee verwenden könnte. Die Idee stammt aus dem Hause Supercapacity aus Toronto, Ontario, Kanada.

Eine Karte aus dem Hause HAMMERPRESS aus Kansas City, Missouri, USA. Gestaltet wurde diese Karte für das Letterpressverfahren (Hochdruck) auf einem Karton mit sehr hohem Volumen. Dies führt zu einem reliefartigem Abdruck der Schrift und somit zu einem haptischen Erlebnis das man von alten Buchdrucken her kennt. In den USA erfährt dieses alte/neu Druckverfahren eine renaissance. Im Kunstbereich ein alter Hut, kommt dieses Verfahren immer mehr auch bei Visitenkarten, Kleinserien von Buchcovern oder Einladungskarten zum Einsatz. Die Firma Eisenhardt, eine Druckerei in Frankfurt am Main, Hessen, Germany nimmt sich diesem Thema auch im professionellen Bereich an.

Eine weitere Visitenkarte aus Metall, hier sogar im Doppelpack. Gestalterisch angelehnt an die Erkennungsmarken (Hundmarke) von Soldaten. Designed von Laurie DeMartino für die Firma NGAP (National Greyhound Adoption Program) welche sich um die Vermittlung von Greyhounds (einer Windhundart) kümmert.

Die Karte einer Softwarefirma. Die Idee ist zwar nicht schlecht, doch was die Umsetzung betrifft, so halten wir uns mit Äusserungen lieber zurück.

Eine sehr schlichte Karte von Emmi Salonen dem Inhaber von EMMI Emmi Salonen London, England.

Richard E. Smith Photography Businesscard. Hergestellt im Letterpressverfahren auf einem Karton mit sehr hohem Volumen.

Die Karte eines 3 Sterne Restaurants in Yountville, Kalifornien, USA.

Die Karte eines Buchladens

Eine sehr nette Karte zum Herausziehen. Unsgefällt besonders der Titel von Mr. Nyenhuis.

Eine Karte aus Denver, Colorado, USA von Citizenpictures. Für eine Filmfirma liegt es nahe eine Visitenkarte in Form einer alten Kinoeintrittskarte zu gestalten.

Die Karte eines Künstlers. Erlich gesagt würde diese Karte lediglich einen Platz in der Kuriositätenecke bekommen. Auch wenn es sich um eine Karte eines Künstlers handelt, so finden wir die Sache mit den Haaren ziemlich abstoßend. Also ab damit in die Rundablage…

Die Visitenkarte von Fritz Klätke. Der Inhaber der Agentur Visual Dialogue mit Sitz in Bosten, Massachusetts, USA hat sich für eine Karte mit klassischen Abmaßen entschieden. Mit ausgestanztem Quadrat und Effektlack.

Diese ausgefallene Karte eines Frisörs wurde von Steven Sikora entworfen. Die Agentur DesignGuys Inc. in Minneapolis, Minnesota, USA, hatte dabei auch noch ihre Finger im Spiel.

Eine Karte aus Metall der Agentur DUFFY & Partners aus Minneapolis, Minnesota, USA.

Eine Karte aus Plexiglas im Siedruckverfahren bedruckt. Eine gute Möglichkeit um seine Karte vor dem Mülleimer zu schützen, denn so eine bekommt man nicht sehr häufig. Dies dachte sich wohl auch FABIAN GEYRHALTER von Geyrhalter Design aus Santa Monica, Kalifornien, USA, als er seine Karte entwarf.

Eine besondere Karte des Designers So Takahashi von der Designagentur HEADS Inc. aus New York, USA. Diese Karte aus Acrylglas (Plexiglas) ist zum Teil mit einer gelbfarbigen Folie überzogen und im Siebdruckverfahren bedruckt. Nachteil dieser Art von Karte ist, daß sie wohl im Portemonnaie ziemlich stark aufträgt.

Diese Karte wurde von IE Design + Communications mit Sitz in Hermosa Beach, Kalifornien, USA entworfen. Auch hier kam eine Filigran-Laserstanzung zum Einsatz. Dezent eingesetzt macht diese Art von Effekthascherei immer einen guten Eindruck.

Ebenso diese Karte wurde von IE Design + Communications mit Sitz in Hermosa Beach, Kalifornien, USA entworfen. Wieder mit einer Stanzung, allerdings mit einer herkömmlichen Stanzform.

Die Visitenkarte von Scott Ott spielt auf sehr kreative Weise mit dem Namen des Inhabers von ScottOttCreative Inc. mit Sitz in New Orleans, Louisiana, USA.

Kartendesign von Heinz Wild Design aus Zürich in der Schweiz.

Die selbstgebastelten Visitenkarten von Juli Gudehus aus Berlin, Deutschland. Aus alltäglichen Verpackungsmaterialen bastelte sie ihre Visitenkarten. Die Designerin ist sehr engangiert und wurde vom Rat für Formgebung für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2006 nominiert, allerdings nicht für ihre Visitenkarten! Beim Anschreiben zur Nominierung stieß sie auf eine doch sehr merkwürdige Vergabepraxis und eine noch merkwürdigere Art der Finanzierung dieses Preises und prangerte dies in der Öffentlichkeit an. Nachzulesen, unter anderem, auf der Webseite von Juli Gudehus.

Und noch eine Karte von Stefan Sagmeister, auch dieses Mal in eigener Sache. Der Inhaber der Agentur Sagmeister Inc. in New York liebt das Ausgefallene.

Fabrice Praeger gestaltete diese wunderbare Visitenkarte. Er entwarf diese Karte für ein Restaurant welches "Le Reflet"heisst und direkt Gegenüber einem Kino "Les Reflets" ist.


Das Siegel muß gebrochen werden um die Kontaktdaten des Mitarbeiter der Agentur Wunderburg aus Nürnberg in Deutschland zu erhalten.


Bei der Agentur INTERSECTION mit Sitzen in New York, USA und London, England dreht sich einiges um Autos. Dies mußte sich natürlich auch in der Visitenkarte widerspiegeln. Ziemlich aufwendig, wie wir finden, aber doch gelungen. Wenn Geld keine Rolle spielt, kann man auch mal etwas Ausgefallenes ausprobieren.

Hier ein Beispiel einer Karte bei der man aufpassen muß, daß man sie nicht gleich in den Papierkorb feuert. Diese Karte in Form eines Preisschildes wie man sie beim Klamottenkauf findet ist sehr aussergewöhnlich. Gestaltet wurde sie von Tony Thielen dem Inhaber von Thielen Design mit Sitz in Albuquerque, New Mexico, USA, oder wo auch immer er seine arbeiten gerade gestaltet…

So kann es auch gehen. Eine einfach Karte mit einer einfachen Aufforderung. Gestaltet in eigener Sache von Jason Ring.

Karten von Brohouse. Hier der Originaltext aus der Seite von Brohouse:
BroHouse’s business cards are in the list of the most creative designs for business card, along with 40 other highly successful business cards, the list made by DesignrFix site. It is very pleasant and honored to know that we can be a source of inspiration for others.
We have always appreciated the design of a business card, firstly because it’s about you and then the company that are working for. Some people remain unique even from the moment you get a chance to know them, for the simple reason that you noticed the business card.
It is a proof that our work is seen and appreciated, even abroad. We advise you not to underestimate the power of business cards.

Mit dieser sehr ungewöhlichen Visitenkarte einer Werbeagentur aus Vilnius, Litauen mit dem dem kämpferischen Namen Ninja BTL, wird gleich klar wie die Werbemaßnahmen dieser Agentur geartet sind. Nämlich "unter der Linie". Natürlich nur frei übersetzt. Das aus dem englisch stammende "below the line" abgekürzt BTL beschreibt in der Werbung und im Marketing alle sogenannten "nicht klassischen Werbemaßnahmen". Was die sein soll erfährt man auf der Webseite der Litauer ganz einprägsam, wenn man auf den Link "Hundewerbung" klickt. Das Gegenteil wäre dann wohl mit "über der Linie" zu beschreiben und meint die klassischen Werbeformen, im englischen heißt es "above the line" ATL. Die Karte ist ganz im Sinne des Firmennamens gestaltet und im Origami-Stil gefalzt.

Diese einfallsreiche Visitenkarte eines Personal Trainers, welche schon mal für die ersten Dehnübungen genutzt werden kann, überschreitet die Grenze weg von der Papierkarte, hin zu ganz neuen Materialien. Das Design stammt von der Agentur Publicis in Toronto.

Base-10 Design & Development Inc. aus North Vancouver, British Columbia, Canada ist genau wie wir der Meinung, daß eine gute Vistenkarte einfach dazugehört. Nachzulesen ist dies auch auf dem Blog der Agentur. In sehr unterhaltsamer Weise wird hier alles rund um diese Visitenkarte erklärt und nebenbei gibt es alle weiteren Informationen z.B. der Druckerei wo die Karte gedruckt wurde oder der Filigranlaserfirma, in Form von Links gleich mit. Sehr nett ist auch der Verweis zur Seite creattica, welche auch bei uns als Lesezeichen abgespeichert ist. Hier kann man das Ranking ausgewählter Visitenkarten verfolgen. Diese Seite ist immer einen Blick wert.

Die Schiebe-Visitenkarte der Agentur AKUFEN in Montréal, Québec, Canada ist zwar nicht sonderlich schön anzuschauen, doch erfährt diese Karte eine sofortige Aufmerksamkeit. Die Karte hat es auch nur aus diesem Grund in unseren Blog geschafft, da sie uns beim Stöbern im Netz sofort ins Auge fiel. Durch den Einschub in prominenten Gelb und dem aufwändig gestalteten Schuber in sattem Schwarz mit Stanzungen für die Kontaktdaten, bekommt sie aber einen Platz und darf bleiben.

Diese minimalistische Karte des Designer Aen Tan aus Singapore gefällt uns sehr gut. Der Siebdruck in weiss auf einer Plastikkarte.

Visitenkarte mal anders. Dieses Design stammt von der Agentur Murillo Design aus San Antonio in Texas, USA und ist für die Eigendarstellung entwickelt worden. Verwendet wurden hier Holzchips aus Hartholz im Siebdruckverfahren bedruckt.

Die Karte der Französischen Agentur Grrr mit Sitz in Nantes. Umgesetzt ist die Karte in der Filigran-Lasertechnik welche in den letzten Jahren unglaubliche Fortschritte gemacht hat. Wenn hier vor ein paar Jahren noch starke braune Ränder an den Schnittkanten zu sehen waren, so gehört dies so gut wie der Vergangenheit an. Natürlich steht dies im Zusammenhang mit dem verwendeten Material. In diesem Fall wurde die komplette Schrift gelasert und keine Druckfarbe verwendet.
Eine Visitenkarte fü eine Computerfirma in Chicago. Gestaltet wurde sie bei funnel, Carmel, Indiana, USA, von Eric Kass. Auf dem Blog von funnel gibt es noch einige weitere interessante Designarbeiten zu bestaunen.

Die Visitenkarte des Fotografen Ed McCulloch wurde von der Agentur FUNNEL aus Carmel, Indiana, USA gestaltet. Umgesetzt wurde dies aussergewöhnlich Karte im Letterpressverfahren (Hochdruck) auf einem kleinen Papierbriefchen in dem ein gestickter Aufnäher mit dem Logo des Fotografen enthalten ist.

Mit dieser Karte wird sofort klar was der Überreichende ausdrücken möchte. Hier handelt es sich ganz klar um die Karte eines Korrektorates. Die Zeichen auf der Rückseite sind eine kleine Auswahl von Korrekturzeichen, welche beim Lesen von Texten verwendet werden um Rechtschreibfehler, Satzstellungsfehler, Satzzeichenfehler und Formatierungsfehler anzueigen. Die Agentur Topos Graphics aus Brooklyn New York hat dieses Design entwickelt. Anbei der Text wie er auf der Seite der Agentur zu lesen ist:
If language is a system of linguistic signs or symbols considered in the abstract, then a proofreader’s language is one made of signs and symbols devised to maintain linguistic systems. The language of proofreading is one that maintains its own rules but adapts to the specific set of symbols and signs it’s being applied to. It is the behind-the-scenes set of characters that allow typography, in this case, to come across as seamless, consistent, and uninterrupted. With English as the rule, we designed a typeface for Melissa Nosal, Proofreader, based on this idea: that the very language of her trade is an extension of the language she sets out to maintain.

Diese Karte von Antonio Moro aus Ravanna, Italien ist auch ein besonderer Leckerbissen. Designed wurde sie für den Fotografen Davide Gasperini. Er benutzt seine Visitenkarten als Schablone um seine Fotografien zu signieren. Hergestellt wurden sie aus einem 330g/m² Karton mit schwarz bedrucker Rückseite. Die Stanzung wurde mit Filigran-Lasertechnik umgesetzt. Made in Italy.

Auch eine lustige Idee für eine Visitenkarte der Agentur elementville aus Columbus, Ohio, USA nicht das "normale" Portrait zu wählen, sondern gleich den ganzen Körper abzubilden. Im Fall der jungen Dame ergibt dies auch durchaus einen Sinn, so ist jedenfalls unsere einhellige Meinung! Das Design der Karte findet sich auch auf der Webseite in Stilelementen wieder.

Die Karte von Christina Boyes wurde von der Agentur Garvin Martin Associates aus London, England gestaltet. Dies Karte wurde mit einem UV-Glanzlack bedruckt und anschliessend ausgestanzt.

Noch eine Karte der Agentur Garvin Martin Associates aus London, England gestaltet, wieder in eigener Sache. Dies Karte wurde ausgestanzt und mit Schlitzen versehen, so dass diese zusammensteckbar ist.

Diese Visitenkarte aus gestanztem Metall entstammt einer Idee eines Hackers, eines Unternehmers, eines allgemeinen Unruhestifters. Melvin suchte nach einer Möglichkeit Freunden, Fachleuten und potentiellen Neukunden seine Kontaktdaten so zu überreichen wie es seiner Natur entsprach. Der Designer Jeni Mattson, der sein Büro in Seattle Washington hat, entschied sich schon sehr früh für ein Türknackerset. Dieses Set ist voll funktionsfähig und lässt sich auch noch leicht aus der Karte herausbrechen. Also wenn sie mal wieder ihren Schlüssel vergessen haben, können sie froh sein wenn sie Melvin kennengelernt haben…

Leider hat der Tätowierer Zeke Pusateri keine eigene Internetseite, jedenfalls haben wir bei unserer Recherche keine gefunden. Wahrscheinlich wäre seine Seite ebenso wirr wie seine Visitenkarte. Aber hier sehen wir wieder den Unterschied zum Überreichenden: In diesem Bereich funktioniert so eine Karte sogar. Gedruckt ist diese Karte höchstwahrscheinlich im Siebdruck (Konterdruck)

Die Visitenkarte von Dr. Melissa Carr einer Akkupunktur- und /TCM-Therapeutin – Active TCM wurde Gestaltet von Lisa Nakamura. Die Produktion übernahm Dale Vankoughnett von der Agentur Rethink Communications aus Vancouver, British Columbia, Canada. Es ist anzunehmen das diese Karte über eine Stanzform zu ihren Löchern kam, aber auch hier halten wir uns mit statischen Aussagen zurück und lassen uns gerne eines besseren belehren.

Diese Karte in tiefem Schwarz der bellagiogroup aus Durban, Südafrika kommt ganz dezent daher. Die Webseite des Unternehmens ist nicht gerade leicht zu erreichen. Während unserer Recherche zu diesem Blogeintrag, die immerhin sechs Wochen lang war, konnten wir keine Verbindung zum Internetauftritt herstellen. Was die Produktion angeht, so sind wir uns nicht einig. Der Karton scheint schwarz durchgefärbt zu sein, da man keine weissen Seitenkanten erkennen kann. Deshalb gehen wir davon aus das die Karte mit Deckweiß bedruckt worden sein kann. Das Firmenlodo mit Schriftzug wurde wahrscheinlich mit Glanzlack ausgeführt.

Eine sehr aufwändig gestaltete Karte von 1scale1 aus Malmö, Schonen, Schweden. Der Designer ist wohl ein Mann der nicht viel Spricht, könnte man meinen wenn man auf seine Webseite klickt. Man wird aber im Blog des Designers eines besseren Belehrt. Die Karte ansich ist auf jeden Fall etwas ganz besonderes. So etwas bekommt man nicht jeden Tag überreicht. Einzig, daß sie wohl im Geldbeutel stark aufträgt, mindert ein wenig das Design.

Im Anschluß an die vorhergehende Karte kommt diese hier aus Wellington, New Zealand von Rich McNabb doch sehr nüchtern rüber. Trotzdem hat sie den Weg in diesen Blogeintrag gefunden, da sie sehr aufgeräumt und sachlich gestaltet ist. Ausserdem ist die Webseite sehr gut gemacht und läd zum Stöbern ein.

Die wirklich brillante Idee des Designers Niclas Fors aus der Agentur Spenat in Karlstad, Sweden. Die Karte ist für ein Laden der mit Second Hand Artikeln handelt, bzw. verkauft. Warum nicht einfach diesen Trend in der Visitenkarte weiterführen?

Die Visitenkarte des Künstlers Egil Paulsen aus Oslo in Norwegen ist perforiert und lässt sich nach dem Ausbrechen aufstellen wie eine Staffelei. Eine sehr nette Idee von einem sehr kreativen Künstler. Der Blog des Künstlers ist ein Feuerwerk an Zeichenkunst. Hier gibt es menschliche Posen in reinstform zu betrachten. Für den ambitionierten Grafiker und Illustrator sicherlich eine sehr informative Seite.

Diese Karte gefiel uns wegen dem dezenten Glanzlackierung auf der Frontseite. Es gibt bestimmt schönere Karten auf diesem Planeten, doch ohne diesen kleine Lackierung würde sie in der Bedeutunglosigkeit verschwinden.











Eine komplett essbare Visitenkarten nach dem Motto "read it then eat it", lese sie, dann esse sie. Hier kann einem wirklich keiner mehr nachweisen das man Aert van Seggelen kennen würde…


























Hallo liebes explode-team,
eine sehr schöne Sammlung die hier zusammengetragen wurde. Ich bin beim Stöbern im Netz darauf aufmerksam geworden.
Eine Frage habe ich jetzt: Was hat es mit dem Letterpress auf sich?
Grüße aus Köln
Markus
Hallo Markus,
eigentlich ist Letterpress nichts anderes als der gute alte Buchdruck. Heute allerdings, wird dieser nicht mit Bleilettern gedruckt sondern mit Hochdruckklischees. Das Besondere an diesem Verfahren, so wie es jetzt neu verwendet wird ist, daß man einen Karton oder Papier mit einem hohen oder sehr hohen Volumen verwendet und so einen reliefartigen, fast schon prägemäßigen, Druck erhält. Die Haptik ist hier meist aussergewöhnlich angenehm. Im Kunstbereich, aber auch immer mehr im geschäftlichen- sowie privaten Bereich wird diese alte/neue Druckkunst eingesetzt. Auch wir haben einige Anfragen diesbezüglich erhalten und tolle Ergebnisse erzielt.
Wir hoffen Deine Frage beantwortet zu haben.
Liebe Grüße vom e.x.p.l.o.d.e.media-Team
Klasse Sammlung und Inspirationsquelle. Weiter so.
Hallo Sven,
vielen Dank für die Blumen. Und was Dein “Weiter so” betrifft möchten wir sagen, daß ein zweiter Teil dieser Serie für Anfang 2010 geplant ist. Vielleicht wird es auch etwas später, da die Recherche nicht immer so voranschreitet wie gewollt.
Grüße e.x.p.l.o.d.e.media-Team
Mich würde mal interessieren woher die Informationen stammen, wie die jeweiligen Karten produziert worden sind!!!
Bei einigen sind die Aussagen recht zweifelhaft…
Grüße aus Stuttgart
Hi Ella,
natürlich haben Sie mit Ihrer Aussage vollkommen recht. Einige der beschriebenen Produktionswege sind in der Tat spekulativer Natur. Wärend der Recherche fragen wir uns natürlich, wie die eine oder andere Karte produziert worden sein kann. Das wir hierbei nicht immer ins Schwarze treffen, kann schon sein. Aber dazu gibt es ja dieses Kommentarformular, in dem man Fehler auch beschreiben kann.
Liebe Grüße zurück
e.x.p.l.o.d.e.media-Team
[...] einer unserer vorhergehenden Artikel schrieben wir bereits über das Thema der "Aussergewöhnlichen Visitenkarten". Diese, teilweise sehr skurilen, Visitenkarten empfanden wir als den richtigen Ansatz und fingen an [...]